Musik in der Kirche: "Singt ein neues Lied!"

Im Jahr der Kirchenmusik 2012 pfeiffen es sogar die Spatzen von den Dächern: Der Glaube und die Musik, das gehört ganz eng zusammen. "Bei einer andächtig Musik ist Gott allezeit mit seiner Gnade gegenwärtig", so hat Johann Sebastian Bach mal in seine Bibel geschrieben.

Auch in unserer Gemeinde wird auf vielfältige Weise musiziert und gesungen: ob im Kirchenchor oder im Projektchor, an der Orgel oder im Posaunenchor erklingt das Lob Gottes immer wieder neu. Auch mit den Kindern in Jungschar und Kindergottesdienst und sogar mit den Jugendlichen und Konfis singen wir, weil das gemeinsame Singen verbindet und sich manchmal Worte finden für den, der nichts mehr zu sagen hat - und auch deshalb, weil sich vom Glauben leichter singen lässt, wenn Worte an ihre Grenze kommen.

Als Organisten sorgen Olga Falkenstern und Harald Burgstahler für den richtigen Ton im Gottesdienst. Sie begleiten auch den Gemeindegesang bei Taufen und Hochzeiten sowie bei Beerdigungen und Trauerfeiern. Seit Ende 2011 haben wir auch das Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG) eingeführt und lernen daraus jeden Monat ein neues (oder vielen auch schon bekanntes) Lied. Das kleine Neue Liederheft (NL), das auch in den Chören mit Interesse aufgenommen wurde, trägt den vielsagenden Namen: "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder." Das ist jedenfalls ganz im Sinne des 96. Psalms: "Singet dem Herrn ein neues Lied!" Vermutlich würde auch J.S. Bach sich freuen, wenn er einen Gospelsong oder eines der neueren Gemeindelieder zur Gitarre hören könnte, denn auch er hat wie Martin Luther immer wieder populäre Melodien verwendet und ihnen neue geistliche Texte gegeben...

500 Jahre Reformation...

... 500 Jahre Musik in der evangelischen Kirche: Ausverkauftes Doppelkonzert

Im Rahmen des Reformationsjubiläums luden die Brothers in Brass zusammen mit den Sängerinnen von SisterSquare zu einem ihrer wenigen Konzerte ein. Bereits kurz nach Einlass um 18 Uhr war unsere Kirche komplett belegt. Eröffnet haben das abwechslungsreiche Programm pünktlich um 19 Uhr die Brothers in Brass. Zu den Brothers in Brass gehören Christian Götting (Trompeter am Badischen Konservatorium), Gerhard Kammerer (Posaune), Mathias Lang (Posaune), Michael Lang (Posaune/Tuba), Sebastian Pret (Trompete) sowie unser Pfarrer Christoph Lang (Trompete). Als Ersatz für den an diesem Abend leider erkrankten Mathias Lang sprang kurzfristig Magdalena Bruschke an der Posaune ein.

Sommerkonzert des Blechbläserensembles „Brass 4.1“

Brilliantes Blechkonzert mit Brass 4.1 in der Evang. Kirche

Das Konzert des Blechbläserquintetts Brass 4.1 rund um den Grabener Profi-Posaunisten Günther Scherb war wie schon im vergangenen Jahr wieder ein Ohren- und Augenschmaus. Im Mittelpunkt stand diesmal bei tropischen Temperaturen die Pferdeoper "Hornsmoke" von Peter Schickele, die von den vier Herren plus Dame (darum der Name Brass 4.1) nicht nur machtvoll musiziert, sondern auch interessant inszeniert wurde. Nach zwei Zugaben war das kurzweilige Programm aus dem Wilden Westen leider schon wieder vorbei - doch es gibt Hoffnung: die fantastischen Fünf wollen nächstes Jahr gerne wieder nach Eggenstein kommen. Wir freuen uns darauf!

Konzert mit Brass 4.1

"Mit Brass 4.1 über'n Teich" ging es am Samstag, den 27. Juli 2013 in der Evang. Kirche. Das hochkarätige Konzert des Blechbläserquintetts bildete einen weiteren Höhepunkt der kirchenmusikalischen Veranstaltungen im Rahmen des 50jährigen Jubiläums des Eggensteiner Posaunenchors. Trotz schwüler Hitze (auch in der Kirche) waren die Bänke dicht besetzt. Das Ensemble, bestehend aus Jennifer Claußen (Horn), Tobias Elsässer (Tuba), Jochen Lorenz und Johannes Merkel (Trompeten), sowie Günther Scherb (Posaune) entführte die Zuhörer mit anspruchsvollen Werken von George Gershwin, Enrique Crespo oder auch Kurt Weill in die "Neue Welt": Stücke aus Musical und Filmmusik, aus Süd- und Nordamerika trafen sichtlich den Geschmack der blechbläserbegeisterten Zuhörer. Erst nach zwei Zugaben, darunter ein beeindruckender "Bläser"-Battle mit einem Mix aus Händels "Halleluja" und dem Gospel "O when the Saints", endete das 90-minütige Konzert. "Wir kommen wieder, wenn wir dürfen", meinte Günther Scherb am Ende - hoffentlich!