Fünf Tage mit dem "Walk of Fame" - ein Bericht von Lea Brümmer über die Konfi-Freizeit 2014

Wir hatte eine kurze und entspannte Fahrt hinter uns, als wir in Rauenberg-Rothenberg mit dem Bus ankamen. Während der Busfahrt besprachen wir auch die Zimmerverteilung, welche problemlos verlief. Jedoch mussten wir einen steilen Weg nach oben zur Burg laufen, unserer Unterkunft. Der Hausmeister der Burg bat uns an, die Koffer mit seinem Auto zu transportieren. Viele nahmen das Angebot an, viele trugen aber auch ihr Gepäck nach oben. Als es Abend wurde, kamen wir um 18.00 Uhr zu unserem ersten Abendessen auf der Burg zusammen. Es wurde immer ein Tischgebet vor dem Essen gesprochen und dann durften wir anfangen. Nach dem Abendessen gingen wir alle erst mal auf unsere Zimmer und packten die Koffer aus. Als es ca. 22.30 Uhr war, sollten wir noch einmal nach draußen kommen, um dort ein Geländespiel im Dunkeln zu spielen. Da wir den Wald noch nicht kannten und es sehr dunkel war, erschwerte es das Ganze natürlich. Allerdings hatten fast alle Taschenlampen bei sich. In dem Spiel ging es darum, dass wir Konfis uns in Gruppen aufgeteilt haben und die Leiter sich versteckt hatten. Dann mussten wir sie suchen, und wenn wir einen gefunden hatten, bekamen wir einen Zettel mit der Zahl des Leiters. Wer am Ende alle Zettel beisammen hatte, hatte das Spiel gewonnen. Als es vorbei war, gingen wir alle müde in unsere Betten.

Am nächsten Morgen gab es um 8.00 Uhr Frühstück. Auch konnte man mit Lucas um 6.45 Uhr joggen gehen. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit für uns, um zum Beispiel die Burg zu erkunden, Tischtennis zu spielen oder um sich auszuruhen. Danach ging es weiter mit dem Basteln unserer „Walk of Fame - Sterne“, denn das Thema war: Walk of Fame - Wozu bin ich auf der Welt? Wir teilten uns dafür in drei Gruppen auf und fingen an unsere Sterne zu gestalten. Dann gab es auch schon Mittagessen, nach diesem wir auch wieder ein bisschen Zeit für uns hatten. Danach gingen wir wieder in die Gruppen und besprachen, wozu man auf der Welt ist und was unsere Lebensziele sind. Außerdem bekamen wir unsere Namensbedeutung mitgeteilt, manche waren erfreut darüber, manche weniger. Anschließend sollten wir unsere Gedanken auf einen Zettel schreiben, den wir auf die Rückseite unseres Sterns klebten. Nach dem Abendessen, das es immer um 18.00 Uhr gab, hatten wir noch etwas Freizeit und kamen dann später in den Gewölbekeller zum Abendmahlgottesdienst zusammen. Nach dem Gottesdienst konnte man einen Film anschauen oder im Speisesaal Spiele spielen. Diejenigen, die sich für den Film entschieden hatten, schauten den Film „Ziemlich beste Freunde“ an. Die anderen gingen nach oben und spielten witzige Spiele. Als der Film zu Ende war, gingen alle ins Bett, denn um 24.00 Uhr war Nachtruhe.

An Tag drei, also am Sonntag, fingen wir mit der Bannergestaltung für den Vorstellgottesdienst an. Die Banner wurden jeweils zu einem Bibelvers gestaltet. Wir alle hatten Spaß beim Gestalten, denn unserer Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt. Die Gruppen mussten sich Gedanken machen, mit welchen Worten und Bildern sie die Bibelverse am Besten zum Ausdruck bringen können. Nach dem Abendessen ging es um ca. 20.30 Uhr im Gewölbekeller weiter mit einem Chill-Abend mit Cocktails, SingStar und guter Musik. Anfangs tanzten die meisten und dann ging es ran ans Mikrofon. Alle hatten großen Spaß. Doch irgendwann war es leider Zeit um ins Bett zu gehen, wer jedoch wollte, konnte noch am täglichen Abendgebet teilnehmen.

Am nächsten Tag standen am Vormittag Workshops zum Thema „Walk of Fame“ auf dem Plan. Hier sollte man sich in verschiedene Aufgaben eintragen, dessen Ergebnisse wir dann am Vorstellgottesdienst präsentierten. Am Nachmittag gab es noch mal Workshops, teilweise auch für den Gottesdienst. Andere buken unter anderem Cupcakes, die wir nach dem Abendessen mit Genuss aßen. Als Abendprogramm gab es diesmal „Schlag den Mitarbeiter“. In diesem Spiel teilten wir uns in 5-er Gruppen ein, welche sich jeweils einen Leiter als Gegner aussuchen durften. Dann spielte man verschiedene Spiele gegeneinander und wer am Ende gewonnen hatte, hatte Vor- und der Verlierer Nachteile. Denn wenn der Leiter gewann, musste seine Gruppe diesen am nächsten Morgen beim Frühstück bedienen. Wenn aber die Gruppe gewann, musste der Leiter die ganze Gruppe am nächsten Morgen beim Frühstück bedienen und alle durften eine halbe Stunde länger wach bleiben. Insgesamt durften wir an diesem Abend bis 01.30 Uhr anstatt bis 24.00 Uhr auf bleiben, jedoch nur wer wollte. Man konnte auch schon ins Bett gehen.

Am nächsten Morgen fand das letzte gemeinsame Frühstück statt. Danach besprachen wir die Aufgabenverteilung für die Aufräumarbeit in der Burg. Als alle die Koffer gepackt hatten, ging es auch schon los mit dem Aufräumen. Als alles geschafft war, hatten wir sogar noch Zeit bis wir uns auf den Weg nach unten machten. Die Konfi-Freizeit war wirklich toll und wir bedanken uns alle beim Konfi-Team für die Organisation und das tolle Programm!

Lea Brümmer