Unter diesem Motto stand die bundesweite "72-Stunden" Sozialaktion des BDKJ an der rund 175000 Jugendliche in 4000 Aktionsgruppen teilgenommen haben. Und auch das CROSSOVER war mit einer kleinen, aber schlagkräftigen Gruppe dabei.

Unser Auftrag:

"Die Aufgabe dieser Gruppe ist es den ehemaligen Hausmeistergarten kinderfreundlich umzugestalten. Das hört sich leichter an als es ist! Es müssen Gefahrenstellen entfernt werden, wie verschiedene Metallteile oder spitze Gegenstände. Außerdem soll der Garten begradigt  werden. Damit es aber ein kinderfreundlicher Garten sein kann, müssen  noch Spielgeräte gebaut und aufgestellt werden.  Am Freitag soll Kontakt zu den Kindern des Kindergartens hergestellt werden. Hier haben die Kinder die Möglichkeit bei dem Projekt ein bisschen mitzuhelfen."

 

Am Donnerstag starteten wir um 16 Uhr in Eggenstein um pünktlich um 16:30 Uhr zur Auftakt-Veranstaltung am Schloss zu sein. Um 17:07 Uhr bekamen dann alle 36 Karlsruher Gruppen ihre Projektaufträge.

Nachdem wir nun wussten wo wir hin müssen fuhren wir zur ökumenischen Kita "Schalom" in den Bergwald. Dort wurden wir schon von einer Gruppe Kindern, Eltern & Erzieherinnen erwartet, die uns sehr herzlich mit einem Lied, leckeren Erdbeeren und Segensworten begrüßten. Nachdem wir alles entladen und unser Quartier im Turnraum der Kita bezogen hatten, legten wir auch gleich los. Bis spät in die Nacht wurden mehrere Tonnen Randsteine, Betonplatten, Metallteile und Disteln entfernt und nach oben zur Straße geschafft. Auch der einsetzende Regen konnte uns nicht stoppen. Um 1 Uhr machten wir Feierabend.

Freitag Morgen um 7 Uhr klingelte der Wecker. Nach einem ersten Frühstück ging es zurück an die Arbeit. Dann erreichte uns - vollkommen überraschend - ein Anruf von Herrn Send von den Stadtwerken, der fragte, ob wir Hilfe bräuchten. Und die nahmen wir dankbar an. Nach einigen Telefonaten hatten wir mit dem Kompostplatz Knielingen auch eine Quelle für die benötigte Rasenerde sowie die BAVAK GmbH für die kostenlose Entsorgung des Bauschutts gefunden. Kurz drauf war der LKW der Stadtwerke da und es begann das Abladen. Zum Glück hat uns Herr Jentzsch mit seinem Bordkran die Erde Schaufel um Schaufel rübergereicht, so dass wir sie nicht mühsam die Treppe runterschleppen mussten. Und es war auch so viel Erde, dass die Kita-Kinder ein wenig für ihr frischangelegtes Beet abholen konnten. Nach über zwei Stunden Arbeit war alle Erde abgeladen und unser Bauschutts aufgeladen. Somit waren wir zwei Sorgen los! Nochmal vielen Dank!
In der Zwischenzeit war ein Teil der Gruppe unterwegs um die benötigten Teile für Zaun, Kugelbahn etc. sowie Rasen und Farbe zu kaufen. Auch die Kinder sind nochmal vorbeigekommen und brachten uns ein selbstgemachtes zweites Frühstück.

Am Nachmittag wurden alle Wände gereinigt und die Löcher für die Fundamente des Recks unter den wachsamen Augen der Kids gegraben. Abends bekam der Treppenaufgang eine erste Grundierung.

Samstag starteten wir um 8 Uhr mit einem von den Eltern organisierten Frühstück in den Tag. Den Tag über wurden dann die restlichen Zaunteile lasiert, die fehlenden Zaunlatten zugeschnitten, gehobelt, gefräst und geschliffen sowie die Terasse & der Weg ums Haus mit dem Hochdruckreiniger gereinigt. Ein kleiner Trupp machte sich nochmal auf in den Baumarkt und zur BSW Schrauben-Werkzeughandels GmbH, die uns dankenswerterweise die fehlenden Befestigungsmaterialien spendete. Am Nachmittag begannen wir die Wände zu bemalen und unsere Kugelbahn zu montieren. Außerdem entfernten wir kurzer Hand einen Teil des alten Eingangszauns um das Grundstück auch optisch weiter zu öffnen.

Zwar klingelte am Sonntag der Wecker um 6:30 Uhr (warum auch immer?), aufgestanden ist der Großteil der Gruppe allerdings erst gegen 8 Uhr. Den Vormittag verbrachten wir mit aufräumen, Werkzeuge einpacken, Dreiecke malen, Kugelbahn optimieren, Rasen sähen & walzen sowie Gras an unseren Baum malen.
Ab 14 Uhr feierten wir dann ein kleines Dankeschön-Fest mit den Kindern und Eltern der Kita. Unser Baum bekam endlich (durch viele bunte Kinderhände) Blätter. Und auch das Kletter-Brett, der Basketballkorb und die Kugelbahn wurden fleißig ausprobiert. Das Betonfundament des Recks muss leider erst noch ein paar Tage vollständig aushärten, so dass das leider noch nicht ausprobiert werden konnte. Außerdem gab es - wer hätte es anders erwartet - wieder reichlich leckere Sachen zu essen. Und wir bekamen noch einmal viel Lob und als Dank für unsere Arbeit bekamen wir sogar noch je einen Kinogutschein.

Wir danken folgenden Unterstützern:

- punkt.de GmbH (500 € Spende)
- Freundeskreis Eggenstein (Geldspende)
- Stadtwerke Karlsruhe/ Hr. Schneider, Hr. Jentzsch (Transport von Rasenerde und Bauschutt)
- Kompostplatz Knielingen/ Hr. Thom (eine LKW-Fuhre Rasenerde)
- BAVAK Bauschutt- und Holz- Verwertungs-Anlage Karlsruhe GmbH (kostenlose Annahme des Bauschutts)
- BSW-Schrauben-Werkzeughandels GmbH (Schrauben und Befestigungsmaterial)
- Wertheimer Baumarkt (Schrauben, etc.)
- Mietgeräte Oberacker (Rasenwalze)
- Getränke Schäfer Eggenstein (Getränke)
- Pizza Lorenzo (Familienpizzas)

- und nicht zuletzt den zahlreichen Eltern der Kita-Kinder, die uns während der 3 Tage mit reichlich leckerem Essen versorgt haben.