Gemeindefest 2016

Gemeinsam feiern!

Am 24. Juli feierten wir in diesem Jahr unser sonniges Gemeindefest. Eröffnet wurde es mit einem lebendigen und bunten Gottesdienst. Zu Beginn gab es vielfältige Stimmen aus dem Gemeindealltag, vom Jungscharkind, Jungbläser, Segelfreizeitteilnehmer, Musica Dei Sängerin, Neu in Eggenstein, Wake Up Gottesdienst Gestalter, Diakonie Station Mitarbeiterin bis hin zu den Senioren. Die Stimmen zeigten, was unsere Kirchengemeinde Eggenstein ausmacht. In seiner ansprechenden Predigt brachte Pfarrer Christoph Lang noch einmal zum Ausdruck, wie wir in der Gemeinde und jede und jeder für sich allein, das Matthäuswort "gemeinsam Lasten teilen" leben können. Dies wird unter anderem auch durch die Arbeit der "Trägergemeinschaft" im Förderkreis für Diakonie und Gemeinde möglich. Wie schön, wenn es dort viele Mitglieder gibt. Musikalisch erfreute unser Chor Musica Dei die zahlreichen Gottesdienstbesucher.

Anschließend konnte sich mit Leckereien gestärkt werden. Viele fleißige Hände verkauften Bons, schenkten Kaffee aus, verteilten Würstchen und Pommes. Auf dem sonnigen Kirchplatz gab es viele schöne Gespräche. Die Kinder bastelten und malten unter der Linde. Darüber hinaus gab es spannende Kirchenführungen, gemeinsames Liedersingen in der Kirche, mutiges Instrumente ausprobieren vom Posaunenchor, viele trommelnde Klänge und der ein oder andere war sogar auf Pokémon-Go-Jagd ;)

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle, die dieses wunderschöne Fest ermöglicht haben, aktiv und allen, die als Unterstützer und Freunde mit dabei waren. Der finanzielle Erlös kommt dem "Förderkreis für Diakonie und Gemeinde" in unserer Kirchengemeinde zugute. Die schönen Begegnungen und die gute Gemeinschaft durfte jede und jeder mit nach Hause nehmen. Dieses sonnige Fest wird uns bestimmt noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

"Wer kann, flieht?"

Fast 100 Besucher beim Bildervortrag zu Fluchtursachen am Beispiel Burundis

Mit knapp 100 Besuchern war der evangelische Gemeindesaal Eggenstein am Dienstag, 12. Juli, bis auf den letzten Platz besetzt. Der Eggensteiner Journalist und
Autor Philipp Ziser zeigte anhand seiner Erfahrungen und Fotos aus dem baden-württembergischen Partnerland Burundi unterschiedliche Ursachen für Flucht auf und welche Rolle westliche Politik und Wirtschaft dabei spielen können. Geladen hatten der gemeinnützige Verein burundikids e.V., für den Ziser acht Jahre in Burundi gearbeitet hatte, die Flüchtlingshilfe Eggenstein-Leopoldshafen, die evangelische Kirche Eggenstein und der Jugendclub Crossover. In seinem Vortrag ging Ziser neben den Lebensumständen in Burundi auch auf die allgemeine Situation von Flüchtlingen weltweit ein. Laut Berichten des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen gab es 2015 so viele Flüchtlinge wie noch nie zuvor: 65,3 Millionen Menschen. Davon waren 40,8 Millionen Binnenflüchtlinge. Einige der Flüchtlinge, die in Eggenstein-Leopoldshafen eine neue oder vorübergehende Heimat gefunden haben, gestalteten den Abend mit.

Seit April 2015 ist Burundi in Unruhe, es kommt zu Auseinandersetzungen zwischen regierungstreuen Ordnungskräften und Oppositionellen. Streitpunkt ist die dritte Amtszeit des burundischen Präsidenten, der damit laut Opposition und Zivilgesellschaft gegen die Verfassung verstoße, die nur zwei Amtszeiten zulasse. Laut Flüchtlingshilfswerk UNHCR sind rund 270.000 Menschen innerhalb eines Jahres aus Burundi geflohen. Wöchentlich werden es 1.000 mehr, die in Lagern in den Nachbarländern Schutz suchen. Gleichzeitig seien laut UNHCR jedoch nur knapp 30 Prozent der Bedarfe in diesen Lagern gedeckt. In Europa nimmt davon kaum jemand Notiz.

Burundi zählt nach dem über zehnjährigen Bürgerkrieg laut „Welthunger-Index“ zu den drei ärmsten Staaten der Welt. 60% der Menschen gelten als unterernährt, nur die Hälfte aller Kinder kann zur Schule gehen. burundikids e.V. hat im ländlichen Umfeld der Hauptstadt Bujumbura eine Schule gebaut, die 950 Mädchen und Jungen besuchen. Außerdem arbeitet der Verein mit Straßenkindern und Opfern sexueller Gewalt.


Mehr Infos zu burundikids e.V.: www.burundikids.org. Oder auf facebook.

„Aber ich hör doch noch ganz gut…“

Vom Umgang mit Schwerhörigkeit in zunehmendem Alter
Ein Vormittag mit Pfarrerin Bergild Gensch (Heidelberg)
Beauftragte für Gehörlose und Hörgeschädigte der Evang. Landeskirche in Baden


Evang. Gemeindehaus Eggenstein
Freitag, 17. Juni 2016, 10 Uhr
Veranstalter: Evang. Kirchengemeinden Eggenstein und Leopoldshafen


Wer nicht gut hört, versteht nicht richtig,
doch das richtige Hören ist sehr wichtig.
Hast nur ein Wort Du nicht verstanden,
kannst schnell bei anderen Themen landen.

Das ist teils lustig, jedoch oft nicht,
bewahren möchtest Du Dein Gesicht.
Drum ist „verstanden“ und „verstehen“
als äußerst wichtig anzusehen.

Zu diesem Thema spricht gekonnt
Frau Pfarrerin Gensch, die aus Heidelberg kommt.
Geschult und erfahren ist sie in diesen Dingen,
wir sind gespannt, was sie wird bringen.


Von Helga Kahrau

Segelfreizeit in Holland

"Das ist Windstärke vier...?!"

Für Skipper Jarno wurde es zum geflügelten Wort: "Es sollte eigentlich Windstärke vier geben..." - und dann sein unwiderstehliches Schmunzeln dazu. Egal ob wir gerade bei einer Flaute auf Deck in der Sonne lagen oder so heftigen Wind bekamen, dass der "Fliegende Drache" - so der Name unseres Zweimasters - sich heftig zur Seite neigte: Skipper Jarno hatte immer alles im Griff, nur den Wind nicht. Aber das ist ja auch gut so. Das war eine der wichtigsten Lektionen, die wir alle an Bord gelernt haben: Es kommt darauf an, warten zu können und zur rechten Zeit zupacken zu können. Vorbereitet zu sein und zugleich spontan und geduldig zu sein. "Windstärke vier" ist zwar vorhergesagt, aber dann kommt doch alles anders - wie im richtigen Leben eben. Geflügelte Worte gab es übrigens auch noch an anderer Stelle. Das lag nicht nur an der sehr guten Stimmung an Bord. Sondern auch am leckeren Hühnchen-Curry (mit gechillter Musik zubereitet) und all den anderen leckeren Mahlzeiten, die Ulli geplant und die Jugendlichen gekocht hatten. Oder am frischen Nordsee-Wind, der uns immer wieder wunderbare Segelerlebnisse schenkte. Weitere oft zitierte Worte waren:

18.06.16 - Geistliches Konzert

Musik – Lesungen – Lieder mit dem Ensemble „Tromba grazia“

- Blechbläser und Orgel -

am Samstag, den 18.06.2016 um 19 Uhr in der Ev. Kirche in Eggenstein

Alle, die an schönen Trompetenklängen Freude haben, sind am Samstag, den 18.06.2016 um 19 Uhr sehr herzlich in die ev. Kirche Eggenstein eingeladen.

Das Trompeten-Ensemble „Tromba grazia“, das der Instrumental-Lehrer und Solo-Trompeter Jörg Günter leitet, wird an diesem Abend ein Konzert geben.

Das Programm bietet berühmte Chorsätze aus barocken und romantischen Oratorien. Diese werden jedoch rein instrumental auf bis zu vier Trompeten bzw. auf zwei Trompeten und zwei Euphonien musiziert. Begleitet werden die Bläser-Solisten/innen vom Organisten Nicolaus Hässner.

Die Chorsätze des Programms stammen aus dem „Magnificat“ von J.S. Bach, aus dem „Messias“ von G.F. Händel, aus dem „Gloria“ von A. Vivaldi und aus dem Oratorium „Elias“ von F. Mendelssohn.

Sie alle haben die Person Jesu Christi im Mittelpunkt: die Ankündigung seiner Geburt, seine Menschwerdung, sein stellvertretendes Leiden und Sterben für uns Menschen, seine Auferstehung, seine Erhöhung und seine Einzigartigkeit als Sohn Gottes.

Zwischen den Musikstücken werden Bibeltexte gelesen, die den jeweiligen Chorwerken zugrunde liegen. Bekannte Gemeindelieder beziehen die Besucher in das Konzertgeschehen mit ein.

Der Eintritt ist frei. Die Mitwirkenden freuen sich über eine Spende, die der Arbeit von „OpenDoors“ zugute kommen soll.

„OpenDoors“ ist ein christliches Hilfswerk, das bedrängte Christen in aller Welt, insbesondere in Syrien und im Irak, unterstützt.

Zwischen Burnout und Baggersee

Leben in Balance?! Frühschoppen am 8. Mai 2016 um 10.30 Uhr im Evang. Gemeindehaus

Zum vierten und letzten Themenfrühschoppen im Rahmen des Ortsjubiläums 1250 Jahre Eggenstein laden die beiden christlichen Konfessionen in Eggenstein am 8. Mai ein. Pfr. Christoph Lang wird mit einem Impulsreferat einführen, danach ist Zeit für Gespräche und Diskussionen, außerdem gibt es ab 11.30 Uhr wieder ein leckeres Mittagessen (mit einer vegetarischen Variante).

"Gott lieben. Den Anderen lieben. Mich selbst lieben. Geht das?"

"Gott lieben. Den Anderen lieben. Mich selbst lieben. Geht das? Eine Spurensuche zum biblischen Doppelgebot der Liebe" - so lautete das Thema unserer gemeinsamen Predigtreihe der evang. Kirchengemeinden in Leopoldshafen und Eggenstein. An drei Sonntagen im Januar stand das sogenannte "Doppelgebot der Liebe" im Mittelpunkt der Predigten und Gottesdienste.

Mit Ihnen wollten wir danach fragen, wie das gehen kann, Gott, den Anderen, uns selbst zu lieben. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche - an jedem der drei Sonntage mit einem anderen Akzent und einem anderen Prediger.

Predigt am 17.01.16 - Pfarrer Christoph Lang (MP3 - 19,2MB)
Predigt am 24.01.16 - Pfarrer Dr. André Kendel (MP3 - 14,6MB)
Predigt am 31.01.16 - Prädikant Dr. Markus Delay (MP3 - 27,8MB)

Den Flyer zur Predigtreihe zum Ausdrucken finden Sie HIER!

05.12.15 - Benefizkonzert zur Unterstützung der burundischen Flüchtlinge in den Lagern der Nachbarländern

Die burundische Diaspora in Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit RAPRED-Girubuntu e.V. organisiert ein Benefizkonzert zur Unterstützung der burundischen Flüchtlinge in den Lagern der Nachbarländern (Ruanda, D.R Kongo und Tansania)

Programm:

17:30 Uhr: Ankunft und Empfang der Gäste
17:45 Uhr: Begrüßung (Boris Nzeyimana)
18:15-19:15 Uhr: Benefizkonzert (Teil 1)
19:20-19:40 Uhr: Kurzvortrag über die aktuelle Situation in Burundi (P. Déogratias Maruhukiro)
19:40-20:15 Uhr: Pause (Getränke, Burundischer Kaffee, Diskussion …)
20:15-20:45 Uhr: Benefizkonzert (Teil 2)
20:45-22:15 Uhr: Musik und Cocktail-Bar


Veranstaltungsort:

Hermann-Jung Haus St Elisabet
Graf-Rhena-Str. 20a
76137 Karlsruhe

HIER die Einladung auch noch einmal zum Download!

Mayibuye i Afrika - Lasst Afrika wiederkehren!

Mayibuye i Afrika - Lasst Afrika wiederkehren! Unter diesem Motto konzertierte der Coro Accelerando am vergangenen Sonntag in der Rheinhalle. Mitreißende und berührende Lieder aus Afrika standen im Mittelpunkt des beeindruckenden Konzerts, das immer wieder unter die Haut ging. Danke an alle Aktiven, an Große und Kleine, an alle Unterstützer und an alle Gäste für den wunderschönen Abend! Der Erlös kommt dankenswerter Weise der Gemeindehaussanierung zugute.


Weitere Beiträge...

  1. 31.10.15 - Ökumenisches Friedensgebet
  2. Einmal Feldberg und zurück
  3. Friedensgottesdienst mit Gästen aus Burundi
  4. Stationengottesdienst am Pfinzkanal