Mit der Kinderfreizeit 2018 kommt auch mein FSJ in unserer Kirchengemeinde zum Ende. Ich blicke sehr zufrieden auf das vergangene Jahr zurück, in dem ich einen Raum, den ich eigentlich schon kannte, nochmals deutlich besser kennenlernen konnte.

Für mich war das FSJ wirklich eine sehr gute Lösung, die Zeit zwischen Schule und Studium zu überbrücken. Ich hatte etwas zu tun, war aber auch nicht über die Maßen belastet davon. Die Vielfältigkeit einer Kirchengemeinde bietet meines Erachtens eine gute Grundlage für ein FSJ, das wirklich dazu beiträgt, sich selbst auch noch besser kennenzulernen und herauszufinden, wohin es denn im Leben gehen soll.

Man wird Woche für Woche auf unbekannte Situationen stoßen und somit immer wieder neue Stärken oder Schwächen entdecken. So war vieles anfangs doch noch neu und unbekannt, manches kostete Überwindung, anderes ging ganz leicht von der Hand. Ganz persönlich stellte ich zum Beispiel fest, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für mich wohl doch eher ein Ehrenamt bleiben soll und ich solches nicht zum Beruf machen werde.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmals bei allen Menschen bedanken, die mich während des FSJ in irgendeiner Form immer willkommen geheißen haben oder mich unterstützt haben. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, fehl am Platz zu sein.

Besonderer Dank geht natürlich an unsere Diakonin Jennifer Ellinger, die mir während des gesamten Jahres immer mit Rat und Tat und offenen Ohren zur Seite stand und an Pfarrer Lang. Ohne diese beiden wäre mein FSJ überhaupt nicht zustande gekommen.

Mein eigener Weg wird mich nun ans KIT führen, wo ich ab Oktober „Wissenschaft-Medien-Kommunikation“ studieren werde. Der Studiengang beschäftigt sich im Prinzip damit, wie man die heute so hochkomplexe Wissenschaft für jedermann verständlich machen kann. Ich bin nicht zuletzt auch durch mein FSJ darauf gestoßen und bin sehr gespannt, was mich erwartet.

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Zeit!

Moritz Lang